Früher, ja früher war alles besser und
meist auch ganz anders. Da hatten die Raucher noch Zeit,
sich genüsslich dem blauen Dunst im Männer dominierten
Teehaus hinzugeben, denn früher war der Stress nicht so
hektisch wie heute, wo Zeit nur noch zu Geld verkommt. Wem
tagtäglich in der Hektik des Alltags die Zeit davon läuft,
der greift in der modernen Türkei inzwischen schnell mal zur
Zigarette, um sich zu beruhigen.
Wasserpfeife [Wasserpfeifen] (Shisha,Nargile) ? Keine Zeit.
Vorbei die Zeit stilvollen Rauchens einer
Wasserpfeife [Wasserpfeifen] (Shisha,Nargile) , gilt die Tradition
des Rauchens mit der Wasserpfeife [Wasserpfeifen]
(Shisha,Nargile) inzwischen doch als ziemlich uncool und ist
vielleicht mehr etwas für Nostalgiker oder Touristen, die
sich eine
Wasserpfeife [Wasserpfeifen] (Shisha,Nargile) für die
gemütliche Wohnecke mit nach Hause nehmen. "Rauchen"
bedeutet auf Türkisch gleichzeitig "Trinken", was in der
Kommunikation zwischen Verkäufer und Käufer zu leichten
Irritationen führen kann. Doch wer im Souvenirladen
eindeutig auf die begehrte
Wasserpfeife [Wasserpfeifen] (Shisha,Nargile) zeigt, dem kann
es egal sein, ob nun "Rauchen" oder "Trinken" gemeint ist,
wenn es ums Nikotin im Wasserbad geht. Wer trinkt schon
freiwillig aus der mitgelieferten orientalisch angehauchten
Boxbeutelflasche, wenn oben herum kräftig am blauen Dunst
gearbeitet wird?
Die Vorbereitungen zum Rauchen mit der
Wasserpfeife [Wasserpfeifen] (Shisha,Nargile) braucht Zeit und
Muße. Vielleicht macht gerade das die
Wasserpfeife [Wasserpfeifen] (Shisha,Nargile) als
Urlaubserinnerung bei vielen Touristen so begehrenswert.
Zeit und Muße zu haben, sind sinnliche Urlaubserlebnisse,
die auch zu Hause nicht ihre Wirkung verfehlen, zumal dann,
wenn die
Wasserpfeife [Wasserpfeifen] (Shisha,Nargile) leicht blubbernd
die Vorführung gefilmter Urlaubsvideos untermalt.
Wasserpfeife [Wasserpfeifen] (Shisha,Nargile), auch
Nargile genannt, hat ihren Ursprung im
orientalischen Raum. Nargile
stammt aus dem Persischen und bedeutet soviel wie Kokosnuss.
Wie sich die heute angebotene
Wasserpfeife [Wasserpfeifen] (Shisha,Nargile) aus besagter Kokosnuss entwickeln
konnte, bleibt ein Geheimnis des
Orients, und soll an dieser Stelle deshalb
(Shisha,Nargile) nicht weiter vertieft werden. Eingefleischte
Raucher waren in ihren Erfindungen schon immer sehr
fantasievoll, wenn es darum ging, in Suchtecken am Glimm
Stängel zu nuckeln.
Fest steht, dass die heute angebotenen
Wasserpfeifen [Wasserpfeifen] (Shisha,Nargile) -Modelle eine
hübsch dekorierte, meist farbige, Glasflasche als Unterbau
ziert, die vor der Inbetriebnahme mit Wasser gefüllt wird.
Kleinere Modelle könnten Nikotingegner auch als
orientalisch angehauchte Dekoflaschen mit
wohlriechendem Inhalt für das heimische Badezimmer
verwenden, dann allerdings ohne den zusätzlichen
Raucherklimbim. Von dem Universalmodell einer dekorativen
Wasserpfeife haben daher auch praktizierende Nichtraucher
etwas.
Als Rauchutensil in Aktion wird auf den
Hals der Flasche ein Messinggestell gesetzt, an das die
Schläuche angeschlossen werden. Auf dieses
Gestell, das aussieht wie ein Kerzenhalter, kommt ein
Aufsatz aus Ton, der mit dem Tabak gefüllt wird. Als Tabak
verwendet der Purist den einheimischen Tabak aus türkischen
Anbaugebieten, der ebenfalls in den Souvenirläden angeboten
wird. Es kann aber auch jeder andere Pfeifentabak verwandt
werden, denn wer reist schon für den fehlenden Nachschub mal
eben in die Türkei? Der Tabak wird in den Tontopf gefüllt
und mit glühenden Holzkohlestücken zum Kokeln gebracht. Das
ganze Prinzip ähnelt also einer Pfeife, nur dass in diesem
Fall der Tabak mit einem Streichholz angezündet wird, und
die Atmosphäre insgesamt die
orientalische Komponente vermissen lässt. Für
alle Raucher, die über den blauen Dunst gern mal auf andere
Tabakgeschmäcker kommen wollen, gibt es aromatisierte Tabake
in den unterschiedlichsten Aromen, wobei Apfel und Pfirsich
zu den Lieblingssorten der Touristen zählen. Auch hier
sollte der Laie auf Tabakqualität achten und sich vorher gut
informieren, damit sein Tabak auch aus echtem Tabak besteht.
Das wiederum bedeutet, dass ein Tabakkäufer möglichst nicht
am falschen Ende spart, und womöglich Lungenbrecher
einkauft, bei dem nicht genau feststeht, ob überhaupt Tabak
beigemischt wurde. Qualität hat seinen Preis. Wer billig
rauchen möchte, sollte zu Hause seine Matratze
auseinanderfleddern.
Ist alles soweit vorbereitet, glüht der
Tabak über der Glasflasche, werden die Schläuche in die Hand
genommen und jeder bekommt sein Mundstück, an dem er dann
für die nächsten Stunden Rauch in seine Mundhöhle sabbert.
Die zum Rauchen wild entschlossenen
Wasserpfeifenfans lassen sich zu diesem
Vorhaben auf dem häuslichen Diwan nieder, um sich für die
nächsten Stunden in friedfertiger Absicht mit Tabakdunst zu
umhüllen. Tabakrauch strömt durch den Messingständer und
blubbert durch das Wasser der orientalischen Glaskaraffe.
Dieses Wasserbad soll, so wird uns versichert, der Reinigung
und Entgiftung des Tabakrauchs dienen, bevor dieser durch
den etwa einen Meter langen Schlauch über das Mundstück auf
unsere Atemorgane trifft. Der Schlauch wird mit der Hand
festgehalten, allerdings nicht so, wie sonst die Zigarette.
Angeblich sollen sich nach dem Wasserdurchlauf zumindest
viele der Giftstoffe des Tabaks im Blubberwasser der Karaffe
befinden. Das finden wir sehr beruhigend. Als
unverbesserliche Raucher wollen wir dieser Aussage nur zu
gern glauben, weil die Hersteller der profanen
Filterzigaretten uns die Entgiftung per Papierfilter mit
Hinweis auf ein gesundes Raucherlebnis ebenfalls fest
zugesagt haben.
Übrigens hat uns der fixe Souvenirhändler
gesagt, dass es falsch ist, an den Schläuchen für die
Wasserpfeife [Wasserpfeifen] (Shisha,Nargile) zu sparen. Gute
Qualität ergibt überzeugende Ergebnisse, wobei unklar blieb,
wie er das gemeint hat. Die Mundstücke gibt es heute in
vielen Farben und aus Plastik, jedenfalls für den
Nichtkenner der Materie. In früheren Zeiten erzählten die
Mundstücke etwas über den elitären Stand seines Benutzers.
Wer Geld genug hatte, konnte sich Edles für die
Raucherlippen leisten. Den übrigen Rauchern blieb wohl nur
das selbst geschnitzte Mundstück, die industrielle
Plastikspitze oder die selbst gedrehte Lulle, umhüllt mit
Zeitungspapier, aus eigenem Anbau hinterm Haus.
Wer sich den Luxus einer
Wasserpfeife [Wasserpfeifen] (Shisha,Nargile)gönnt, sollte sich Zeit nehmen.
Entweder in einer gemütlichen Runde unter Freunden oder auch
mal allein mit einem schönen Buch oder ganz entspannt bei
leiser Musik die Seele baumeln lassen. Bei einer Runde
Wasserpfeife [Wasserpfeifen] lässt sich gut fabulieren, schon
Ali Baba träumte beim Blubbern seiner
Wasserpfeife [Wasserpfeifen] (Shisha,Nargile) von großen
Abenteuern, (Shisha,Nargile)
märchenhaftem Reichtum und schönen Prinzessinnen.